Schon wieder – Neue Amöben Gattung gefunden

Die sogenannten „Kopfpaddler“ haben zwischen 5 und 9 Paddel um das Maul. 
Außerdem haben die meisten einen ungiftigen Wollstachel.

Noch mehr Reste aufgetaucht

Die Oberfläche des fünften Deckchens mit eingefilzten Resten gefiel mir sehr gut.
Die Oberfläche schien mir geeignet für kleine Taschen. Nach dem dritten Täschchen waren alle Reste dieser Sorte aufgebraucht.

Mit Stickfuß

Beim Wolllager umschichten sind mir einige Reste ins Auge gefallen, die zu schade zum Wegwerfen waren. So hab ich sie einfach eingefilzt.
Außerdem habe ich endlich meinen Stopf-Stickfuß für meine alte Nähmaschine ausprobieren können.

Amöbenartige

Nach der etwas schmutzigen, harten Arbeit mit der Rohwolle, habe ich mir ein Amöben Wochenende gegönnt…

Am 22 / 23 November könnt ihr die Amöben und ein Stapel Deckchen und mich, auf dem „Laufener Adventsmarkt“ besuchen kommen.

Walliser Schwarznase

Schon seit Mai habe ich die Lammwolle von zwei Walliser Schwarznasen Böckchen.
Doch erst jetzt kann ich euch die ersten Ergebnisse zeigen.
Zuerst war ich mit dem Sortieren der Wolle über/gefordert. Die Wolle der Schwarznasen kann nicht wie die Moorschnucke zu einem zusammenhängendem Vlies geschoren werden. Stundenlang habe ich versucht nach länge und Verschmutzungsgrad zu sortieren und bin fast verzweifelt. Geplant war mein erstes Veggiefell Sitzkissen daraus zu machen. Die Löckchen sind aber sehr fein und verfilzen schnell. Das war mir dann doch zu heikel und ich habe mit Flächenfilz experimentiert. Die weißen Löckchen auf schwarzem Grund gefallen mir am Besten.

Das Moorschnucken Veggiefell Projekt

Frisch aus dem Urlaub zurück erwartete mich ein Karton aus dem Ochsenmoor mit dem Moorschnuckenvlies von der Schäferei Seel Gbr.
Ich konnte es kaum abwarten bis Wetter, Zeit und Energie zusammenkamen…und – hätte ich mal noch auf die Filzanleitung gewartet, dann hätte ich ein wesentlich besseres Ergebnis haben können…
Aber so konnte ich erstmal eigene Erfahrungen sammeln und weis jetzt was ich beim nächsten Mal besser machen werde. Für nächstes Jahr habe ich mir ein Lamm Vlies reserviert.

Solarfärben Sommer 2019

Dieses Jahr habe ich ziemlich wild meine Gläser gefüllt und weiß jetzt garnicht so recht welche Pflanze für welche Farbe verantwortlich ist. Nur bei schwarzer Stockrose, Dahlie und der frisch geernteten Krappwurzel bin ich mir sicher.
Verwendet habe ich außerdem: Heckenrosenblüten, Frauenmäntelchen, Avocado Kerne, Färberkamille, Essigbaumblüten, (Nachbars)Brombeeren und Johanniskraut.

Nach der Pflicht kommt die Kür…

Meine Tipp bei Ideenflauten lautet: einfach mal über Stunden und Tage etwas ganz stupides machen, das aber trotzdem volle Konzentration fordert.
Zum Beispiel 13 gleiche Blumen filzen – und schon sprudeln wieder neue Ideen. 
Außerdem suchen diese vielen Wollkügelchen noch einen sinnvollen Platz.
15 Kügelchen habe ich pro Blütensparbüchse verarbeiten können.
Also schonmal 45 Kügelchen die nicht mehr wegrollen können.

Meditatives Blumen filzen

Für einen „Guten Zweck“ sollte ich 13 gleiche, 11 cm große, türkisfarbene Blumen machen.
Diese Blumen sind fast genauso gearbeitet wie die „Dornenlose Rosen“.
Auf die Staubbeutel in der Mitte habe ich verzichten können. 
Damit alle gleich groß werden habe ich exakt 17g Kammzug 19,5 mic, für jede verwendet. Zirka 2g gehen beim Blütenblätter schneiden verloren. Daraus hab ich gefühlt 100 kleine Kügelchen gefilzt…mal sehen was sich daraus basteln läßt… 🙂
Schablonengrößen: 20,5 cm / 18,5 cm / 16,0 cm und die kleinste 12 cm. Das Loch in der Schablonenmitte ist bei allen 3,8 cm groß.