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Große Augen machen…

Bei diesen Fingerpuppen habe ich mit der Filznadel experimentiert.
Die Köpfe habe ich zum größten Teil mit der Trockenfilznadel vorbereitet. Dabei die Augen gleich mit eingearbeitet. Danach jedoch, wie gewohnt, nass gefilzt.
Die Technik ist noch noch nicht patentfähig, aber ausbaufähig und wird weiterverfolgt. 

Rockige Deckchen

Den Wunsch, aus drei nicht mehr getragenen Röcken, ein paar Deckchen zu machen, habe ich gerne erfüllt.
Zwei Röcke waren aus recht dickem Jersey Stoff.
Der dritte, schwarze Roch war ein Nunofilz. Bei ihm konnte ich den hübschen Blumenstoff vorsichtig vom schwarzen Filz abziehen.
Es wurden neun Deckchen, alle mit zirka 30 cm im Durchmesser, mit unterschiedlichen Wollsorten gefilzt.

Geflügelter Filz

Für Sigrid und Madeleine, die lieber Schmetterlinge oder Fruchtfliegen statt Käfer machen möchten, habe ich einen Versuch gestartet.
Ja, es geht, allerdings ist zusätzliche Bastelarbeit erforderlich. 
Es waren einige Versuche nötig um die richtige Dicke der Flügel zu finden.
Mal waren sie zu dünn, dann wieder zu dick.
Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg…

Spiral – Amöben

Zur Entspannung widme ich mich einmal mehr meinen geliebten
„Amöben“.
Ich versuche durch Änderungen kleiner Parameter die Herstellung zu optimieren. Mal ändere ich die Vorfilzparameter oder die Form der Schablone. Wickle mal rechts, mal linksrum…und immer wieder entdeckt man neues. Jetzt gibt es sogar Amöben die sitzen können…

Bonusteil der „Käfermanufaktur“

Es gibt einen Bonusteil in der Käfermanufaktur für diejenigen die mir ein Bild von ihrem, nach meiner Anleitung gemachten, Käfer schicken. 
Als Bonus gibt es eine ausführliche Anleitung wie man Hörner oder das Geweih für einen Hirschkäfer macht.
Ich zeig euch allen hier die Kurzfassung. Ist nämlich eigentlich ganz einfach:

Die Käfermanufaktur

Endlich ist es soweit, dass ich die  Anleitung für meine Käfer und Spinnen präsentieren kann. 
Es gibt sogar eine englische Version.
Wenn ich vorher geahnt hätte wie viel Arbeit in so einer Anleitung steckt, hätte ich für den Anfang ein anderes Thema ausgesucht. 
Ein großes Dankeschön geht an Kerstin von „Sheepys wolliges Landleben„, die ohne zu zögern die ersten Käfer nach meiner Anleitung gefertigt hat.
Danke auch an Sabine die sich super in der deutschen Rechtschreibung auskennt und dann noch meine Freundin Veronika, sie hat die englische Version optimiert.
Hier gibt es weitere Informationen zur PDF Datei und wie ihr sie bei mir bestellen könnt.
So, jetzt zeige ich euch noch einige Käfer die ich zur Anleitung
„Die Käfermanufaktur“ gemacht habe:

Das Tier des Jahres 2021

Der Fischotter und ich wünschen euch ein spannendes neues Jahr!
Mögen euch alle großen und kleinen Projekte gelingen und Freude machen.

Ein Weihnachtswunsch

Ein Weihnachtswunsch von meine Mutter.
Die Tasche sollte „tragbar“ sein, nicht zu groß aber geräumig…
Dafür habe ich Kap-Wolle in Braun und hellblaue Wolle im Kammzug verwendet.
Außerdem einen Seidenschal aus dem Fundus, einen Karabinerring und einen Magnetverschluss.

Sitzkissen für ein Cajón

Auf Anfrage gerne gefertigt: Ein Sitzfilz für eine Kistentrommel 27 x 27 cm.
Da ich schon etwas aus der Übung war, habe ich für den ersten Versuch das bewährte Motiv des Wals gewählt.
Der erste Sitzfilz schien mir mit 84 Gramm zu dünn geraten.
Deshalb hab ich es gleich nochmal mit 160 g Wolle und einem neuen Motiv versucht.
Auf der Vorderseite ein Taucher mit dem letzten Stückchen Schuppenstoff.
Auf der Rückseite ein Hammerhai aus Wolle und Wolletamin.

Herbstfärbung mit grünen Walnussschalen

Für die Färbung mit grünen Walnussschalen braucht man die Wolle nicht beizen, da genügend Gerbstoffe in den Schalen enthalten sind.
Außerdem kann man kalt färben und muss die Wolle nicht erhitzen. 
Meine ersten Erfahrungen:

  • Sehr einfache, wollschonende Färbung.
  • Braucht ein paar Tage Geduld.
  • Gummihandschuhe anziehen, sonst hat man Finger wie ein Kettenraucher.
  • Alpakawolle nimmt nur wenig Farbe an. 
  • Die flauschige Kid-Silk Wolle ist nach dem Abwickeln, Färben, Rostwasser Behandlung und wieder Aufwickeln, genauso flauschig wie am Anfang der Prozedur.
  • Mit Rostwasser behandelte Wolle riecht nach dem Auswaschen und Trocknen nicht rostig.