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Ihr kennt das sicher auch, mit der Zeit sammeln sich kleine Ideen-Schnipsel an und man hat keine Ruhe – bis sie ausprobiert wurden.
Dieser Pailletten Schal zum Beispiel, den ich auf dem Flohmarkt gekauft habe. Beim größten Teil des Schals habe ich die Pailletten dummerweise schon abgetrennt um sie neu aufzunähen. Erst jetzt hab ich realisiert, dass man auch den ganzen Stoff astrein einfilzen kann!
Dann hatte ich noch einige Glasstücke und Alpaka Rohwolle aus dem Urlaub mitgebracht.
Außerdem wollte ich unbedingt mal diese Metallspitzen verwenden…und…

Erdbeermais

Als ich Anfang des Jahres mit Papier experimentierte, bekam ich den Tipp, dass man auch Maisblätter einfilzen kann. Da es noch zeitig im Jahr war konnte ich ein kleines Maisfeld angelegt.
Nach der Ernte habe ich dann gleich losgelegt – mit mäßigem Erfolg.
Keine einzige Wollfaser hat es geschafft das Blatt zu durchdringen. Erst als ich, beim zweiten Versuch, mit der Filznadel Wolle aufgenadelt hatte blieb das Blatt auf der Wolle haften.
Nachdem ich die Blattränder mit der Nähmaschine annähte und noch eine Borte gehäkelt hatte, bin ich jedoch trotzdem mit meinem Deckchen zufrieden.
War ein Versuch wert und Popcorn kann ich jetzt auch noch machen.

Jimmy und Biene

Es sollten zwei Fingerpuppen nach lebendem Vorbild werden.
Außerdem sollten noch ein paar original Hundehaare mit verarbeitet werden. 
Das es gar nicht so einfach ist einen ganz bestimmten Hund und nicht irgendeinen Hund zu filzen, habe ich erst gemerkt, als ich der Anfrage schon zugenickt hatte. Da musste ich nun durch.
Das schwierige bei Jimmy war die Fellfarbe, da es die so nicht zu kaufen gibt. Da hilft nur selber Färben.
Die Schwierigkeit bei Biene lag in den glänzend, langen Haaren an den Ohren. Jetzt hat sie welche aus glänzender, schwarzer Viskose bekommen.
Das sind definitiv meine ersten und letzten personalisierten Hunde.
Das nächste mal werde ich zuerst den Hund filzen und dann nach einem passenden, lebenden Vierbeiner Ausschau halten!

Ein Belegexemplar?

Mein Belegexemplar der Zeitschrift „filzfun“ ist da!
Das heißt, über mich ist ein Porträt und eine schöne Bild für Bild Anleitung über die „Grundlagen der Doppel-Schablonen-Technik“ enthalten. 
Ich bin glücklich in einer so schönen Ausgabe zu sein.
Es lohnt sich das Heft zu bestellen, wenn man nicht sowieso schon ein Abo hat (unbezahlte Werbung).
Heft 72, Herbst 2021 ist am 30 August 2021 erscheinen.
Ab 3. September könnt ihr die Anleitung für die Spiralen als PDF-Datei auch bei mir bestellen.

Shropshire – und Textaufgabe

Für diese beiden Kissen habe ich einen Vorfilz aus Bergschafwolle hergestellt.
Aber, damit es nicht zu einfach wird, habe ich zuerst ein Schnittmuster entworfen und den Schrumpffaktor mit eingerechnet. Dann die Fläche berechnet und auf eine quadratische Fläche für den Vorfilz umgerechnet. 
Beim Puzzeln der Schnitteile auf den Vorfilz, hab ich mich dann gefragt, ob das jetzt alles so sinnvoll war…beim zusammennähen dann nochmal…
Für die Kissenfüllung habe ich die Shropshire Wolle vorgewaschen. Das ist bei dieser Wolle überhaupt kein Problem, da sie so gut wie nicht filzt. 
Das erste Kissen habe ich mit 200 g, das zweite Kissen mit 250 g Wolle gefüllt. 
Das Schnittmuster für das zweite Kissen war 5 cm kleiner. Die Endgröße ist aber trotzdem fast genauso groß wie das erste. Das zweite Kissen ist mit 250 g Füllung weicher zum Sitzen und wiegt sogar 30 g weniger als das erste Kissen mit insgesamt 550 g.

Textaufgabe: Die Endgröße eines Kissens soll 42 x 42 cm betragen. Wie groß muss der quadratische Vorfilz für das Schnittmuster sein, wenn das Kissen mit 20 % mehr Wolle gefüllt wird und der Schrumpfaktor 1,3 ist?

Shropshire Sitzfell

Erst dieses Jahr habe ich entdeckt, dass ganz in meiner Nähe, auf dem Schümperlehof, eine kleine Gruppe Shropshire Schafe lebt.
Daraufhin hab ich beim Filznetzwerk nachgeschaut, was denn Margit Röhm zu dieser Schafrasse zu erzählen hat.
Da ich voll und ganz auf ihre Erfahrung vertraue haben wir außer dem leckeren „Spätburgunder Rosé Sekt“ (das ist unbezahlte Werbung) gleich noch einen Karton mit Schafwolle abgeholt.
Das ist jetzt mein zweites Sitzfell überhaupt und beim Filzen wechselten meine Gefühle von Verzweiflung und Begeisterung mehrmals hin und her. 

Ensembles

Ensembles – Aufeinander abgestimmt. 
Smartphone Taschen mit passenden Spiralen. 
Mir ist unerwarteter Weise ein Karton Nadelvlies untergekommen.
Zum Testen eignen sich sehr gut kleine Taschen und Spiralen…
Das Auslegen geht schon einfacher und schneller mit Nadelvlies und es wird sehr gleichmäßig. Da die Farbauswahl begrenzt ist kann man problemlos mit einer dünnen Lage buntem Kammzug leben ins Spiel bringen

Kaleidocycle

Nachdem ich ein Video von einem Filz Kaleidocycle gesehen habe, war ich so fasziniert, dass ich es natürlich sofort nachmachen wollte.
Diese Origamifilze werden in Kursen von Andrea Noeske-Porada gefertigt.
Aber mit etwas Geduld schafft man es auch ohne Kurs – wenn auch nicht ganz so schön…ich hätte gerne noch mehr davon gemacht, doch der Garten ruft nach mir…
Die Farbauswahl meiner Nadelfilze war begrenzt. Mir ging es weniger um die Farben, als darum  wie und ob es überhaupt geht.
Zuerst habe ich nach Faltanleitungen gesucht und erstmal mit Papier ausprobiert…

Kugel-Käfer

„Kreative Menschen sind neugierig, sie wollen wissen, wie etwas funktioniert.
Keine Frage ist ihnen zu blöd, kein Weg zu weit.
Sie bleiben dran und sind hartnäckig“

Dann bin ich wohl auch kreativ – denn ich war fasziniert von den Bällen,
die Gabriella Kovács macht.
Eine weitere Eigenschaft von Kreativen könnte sein, dass sie alles selber machen und können wollen. So habe ich mir einige Zeit den Kopf zerbrochen wie sie das gemacht haben könnte und bin dabei auf meine eigene Version gekommen.
Was ich noch festgestellt habe ist: „Nur gemeinsam kann man kreativ sein.“