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Sitzfilz Teil 1 von 5

Diese Sitzfilze und alle kommenden dieser Reihe sind 30 x 30cm groß. 
Ausgelegt habe ich auf 45 x 45cm. Schrumpffaktor also = 1,5
Für den ersten Filz wollte ich unbedingt noch einmal einen Vogelfuß machen.
Die Feder ist aus meiner Vorfilzkiste. Weiter habe ich verwendet: 40g Bergschaf dunkelbraun Kammzug, 40g Bergschaf dunkelbraun Vlies, 35g Bergschaf orange, 10g Merino orange.
Der zweiten Filz ist mit einem alten Glöckchen. Dazu 35g Bergschaf dunkelbraun Kammzug, 35g Bergschaf dunkelbraun Vlies, 50g Locken, 5g Merino Kammzug weiß.
Für den dritten Filz habe ich in meinem Vorfilz Vorrat einen gemusterten Stoff mit Bergschaf in der passenden Größe gefunden und mit dunkelbraunem Bergschaf ergänzt, so dass ich auch auf ein gesamt Wollgewicht von 120g kam.

kleiner Rabenvogel

Was passiert, wenn man die Technik und die Schablone von Hahn und Papagei kombiniert und noch eine Priese Parallelfunk dazu gibt?
Es wird ein Kleiner Rabe!
Die genaue Gattung kann ich nicht bestimmen, aber er hat kräftige Krallen ein schimmerndes Gefieder, blaue Augen und einen kompakten großen Schnabel. Er ist für meine Hand etwas zu klein geraten.
Da Rabenvögel gesellige Vögel sind und ich noch üben wollte, hat der kleine Rabe inzwischen Gesellschaft von einem etwas größeren Exemplar bekommen.

Der Papagei

Eigentlich wollte ich als nächstes Tier einen Raben filzen, aber dann kam mir doch der neue Handpuppen Kurs von Yaroslava Troynich dazwischen.
Habe mich sofort in den Gelbbrustara verliebt.
Das war ein ganz schön anstrengender Livestream Kurs. Mit vier Kursabenden und einigen Hausaufgaben.
Wieder konnte ich viel dazulernen. Und bin nun stolzer Besitzer eines etwas übergewichtigen Aras.

Der Weißrüssel-Nasenbär

Es ist gar nicht so einfach ein Tier zu finden, von dem noch niemand (oder noch nicht so viele) eine Handpuppe gefilzt haben. Außerdem sollte es ein möglichst einfaches Tierchen für meinen ersten eigenen Entwurf sein.
Deshalb fiel meine Wahl auf den Nasenbär. Nach einem Kurs ist es wichtig gleich dranzubleiben und nochmal zu üben, sonst vergisst man wieder so viel.
Also gleich geübt und auch gleich einen Fehler beim Wolle auslegen gemacht.
Deshalb ist der erste Nasenbär etwas länglich geworden. Das konnte ich nun nicht mehr ändern und habe deshalb nochmal einen mit richtig ausgelegter Wolle gemacht.
Ein Nasenbär lebt nicht gerne alleine, jedenfalls die Weibchen und ihre Jungen.

Fortbildung Fuchs

Die Fortbildung mit Liveschaltung nach Helsinki war eine Erfahrung wert.
Ich finde es wirklich mutig von Yara. Sie ist jedoch ein Profi im Filzen, so dass sie nichts erschüttern kann. 
Für jedes Filzproblem hat sie sofort eine Lösung. Auch dass die Kamera kurzfristig ausfiel hat sie locker weggesteckt. 
Dagegen war ich nervös und hatte kurzzeitig Panikattacken wenn sie in einem ungeheuren Tempo Wolle auslegte.
Da kann keiner mithalten. Aber sie erklärt dann wieder vieles ausführlich und gibt Tipps, so dass man aufholen kann. Letztendlich hab ich ein vorzeigbares Ergebnis. Was noch verbesserungswürdig wäre sag ich jetzt nicht, sonst wäre der Fuchs beleidigt…
Inzwischen habe ich noch einen Zweiten Fuchs mit etwas kleineren Ohren gemacht.

Fortbildung Gockel

Weiterbildung muss auch mal sein.
Diesmal bei Yaroslava Troynich. Die Handpuppe Rooster / Hahn sollte es sein. So habe ich mich mir über 12 Stunden, die sehr lehrreiche Aufzeichnung, angeschaut.
Bin mit meinem Ergebnis glücklich und freu mich jetzt drauf bald meine eigenen Handpuppen zu gestalten.
Zuerst werde ich jedoch noch den Fuchs Workshop absolvieren um noch mehr Tricks zu lernen. 

gestrandete Biene

Meine Kursurne hat eine kleine Verwandlung hinter sich! 
Ich wollte sie einfach nochmals überarbeiten, da mir das Muster zu streng/statisch war.
Ich mag es ja eigentlich lieber geschwungen und bunt.
Also, noch mal alles ins Wasser tauchen, umdrehen und einen neuen Deckel basteln…voilà
Die Biene wurde in der abendländischen Kultur übrigens als geheimnisvoller Mittler zwischen Menschen-und Geisterwelt gesehen.

Der Gott des Schlafes

Ein Blick auf die To-do-Liste sagt: jetzt ist ein Schmetterling dran.
Schmetterlinge faszinieren mich schon immer, und damit bin ich nicht alleine.
In der gesamten Menschheitsgeschichte verwundert das Insekt. Wenn es sich von einer gefräßigen, pummeligen Raupe in dein leichtes, fliegendes Kunstwerk verwandelt. 
Schon im alten Ägypten ist er ein Symbol für die Seele. Auch im Altertum war der Schmetterling ein Sinnbild dafür, aber ebenso auch der Gott des Schlafes.

…mit Deckchen zur Erinnerung

Diesmal eine Schmuckurne in einer meiner Lieblingsfarben. Ein dunkles Pink mit etwas Orange…
Ein Stück Papier blieb vom Deckel übrig. Da dachte ich mir ein kleines Deckchen zur Erinnerung wäre doch eine schöne Idee. 

Jetzt auch für Erwachsene

Nachdem ich nochmals an einer kleinen Schmuckurne geübt habe, konnte ich endlich meine Ideen in einer großen Schmuckurne umsetzen.
Die Möglichkeit Papier einfilzen zu können fasziniert und erstaunt mich immer noch.
Bei diesem Projekt habe ich ein dünneres Papier verwendet als bei meiner Kursurne
(Das Papier habe ich von hier: das-himalaya-projekt unbezahlte Werbung)